Begleitung und Beratung
für unheilbar Kranke, Angehörige
und trauernde Menschen

Ehrenamtlich im Trauerberatungs-Zentrum mitarbeiten?

Ja, das ist möglich. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung zum Trauerbegleiter, zur Trauerbegleiterin, die in der angeschlossenen Hospizakademie absolviert werden kann sowie die Bereitschaft, im Team mitzuarbeiten und sich einzubringen.

Was es bringt? (Welche Erfahrungen nehme ich für mich mit?)

Sie werden intensive Begegnungen mit Menschen erleben, die durch heftige Verlusterfahrung an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gebracht wurden. Sie werden den notwendigen inneren und äußeren Weg eines trauernden Menschen begleiten, der sein Leben neu konzipieren und organisieren muss. Sie werden selbst zum Suchenden: wer ist dieser Mensch? Was sind seine Ressourcen, seine Stärken, seine Talente, was ist das Einmalige an ihm? Es macht Freude, diesen Prozess zu begleiten und es gibt uns selbst viel Stoff zum Nachdenken.

Was man/frau braucht, um mitzuarbeiten? (Welche Voraussetzungen braucht es?)

Viel Empathie, Geduld, Liebe zu dem Menschen, der gerade ziemlich neben sich steht und die Begleitung und Stabilisierung durch Andere braucht. Mut zur Klarheit, Wissen über Trauer und Trauerprozesse und immer auch einen reflektierenden Blick auf sich selbst.

Wo könnte Hilfe gebraucht werden?

Wir bieten Einzelgespräche und Gruppen an - jeder Mitarbeitende kann ausprobieren, was "seins" ist und wird eines ganz bestimmt: gebraucht.

Ausführlichere Informationen zur Ausbildung zum/r Trauerbegleiter/in finden Sie auf den Seiten der Hospizakademie